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Druckverfahren

Folientransfer

Bei diesem Verfahren werden spezielle, einfarbige Kunststofffolien geschnitten, diese bestehen aus 3 Schichten Deckschicht (Schmelzkleberstoff), Farbschicht, Trägerfolie. Mit Hilfe eines Schneideplotters werden die Konturen des Motivs in die Farb- und Deckschicht der Folie geritzt, die Trägerfolie bleibt dabei unbeschädigt. Im zweiten Arbeitsschritt beim sogenannten entgittern werden manuell all jene Teile der Farb- und Deckschicht von der Trägerfolie abgehoben, die nicht zum Motiv gehören. Besonders bei kleinteiligen Motiven ist es sehr hilfreich, wenn die Trägerfolie rückklebend ist, sodass versehentlich abgehobene Teile der Farb- und Deckschicht wieder angebracht werden können. Danach wird das Motiv auf einem Textil positioniert und mit einer Transferpresse verpresst. Die Folie enthält einen Kleber der während des Pressvorgangs weich wird und sich mit dem Textil verbindet. Die Trägerfolie wird nach dem Verpressen abgezogen. Diesen Vorgang nennt man auch Beflockung. Es gibt auch bedruckbare Flexfolien, welche mit einem Print & Cut Gerät verarbeitet werden. Hier wird die Flexfolie bedruckt und danach sofort die Kontur geschnitten.

VORTEILE

  • Lange Haltbarkeit
  • Große Farbauswahl
  • Hält hohe Temperaturen beim Waschen aus bis zu 95° je nach Flex
  • Schnell und günstiges Verfahren
  • Geringe Anschaffungskosten
  • Viele Anwendungsbereiche
  • Für Baumwolle, Polyester und Mischgewebe geeignet
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Sublimationsdruck

Sublimationsdruck ist ein Transferdruckverfahren in dem Farbstoff (Sublimationstinte) zunächst auf ein Transfermedium (Transferpapier) gedruckt und dieses in Kontakt mit dem zu bedruckenden Träger (Artikel) gebracht wird. Durch die Verwendung einer Transferpresse wird unter hoher Hitze und Druck der Farbstoff eingedampft (sublimiert) der als Folge darauf von dem Transferpapier dauerhaft auf den Artikel überwandert. Optimale Ergebnisse werden auf Artikeln aus Polyester oder mit einer polymeren Beschichtung (meistens Polyester) erreicht.

VORTEILE

  • Fotorealistische Ergebnisse
  • Perfekt für Kleinst-Serien ab 1 Stück!
  • Motive auf Textilien sind unbegrenzt waschbar
  • Druckbild auf dem Shirt ist nicht spürbar
  • Vielzahl an bedruckbaren Geschenkartikel erhältlich
  • Keine Vorkosten für Film- oder Sieberstellung
  • Geringe Investition für Erstausstattung

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Digitaldirektdruck

Im Direktdruck unterscheidet man zunächst zwischen dem Textil-Direktdruck (DTG) und dem Feststoff-Direktdruck (UV). Beim DTG (direct-to-garment), was so viel heißt wie „direkt auf das Kleidungsstück“, werden Textilien digital, im Inkjet-Verfahren bedruckt. Im Prinzip genau gleich wie mit einem allseits bekannten Tintenstrahldrucker. Die Bedruckung erfolgt jedoch mit einem dafür konzipierten Drucker und mit pigmentierten, wasserbasierenden, Tinten, welche im Anschluss an den Druckvorgang durch Wärmeeinwirkung, z.B. mit einer Transferpresse, fixiert werden.

Beim UV-Direktdruck hingegen, handelt es sich um eine Technologie die spezielle Tinten auf feste Materialien aufträgt. Die wesentlichste Eigenschaft dieses Druckverfahrens besteht darin, dass die Tinte beim Druckvorgang nicht in das Druckgut eindringt. Stattdessen liegt die Tinte auf der Oberfläche auf und härtet bei der Bestrahlung mit ultraviolettem Licht sofort aus. Das Ergebnis ist ein Farbfilm auf dem bedruckten Trägermaterial.

Die beiden Verfahren sind sehr unterschiedlich von einander, haben aber gemeinsam, dass sie ohne einem zusätzlichen Transferschritt auskommen. Deshalb werden sie „Direktdruck“ genannt.

VORTEILE

  • Angenehm weicher Griff
  • Hohe Detailtreue bei fotorealistischen Motiven
  • Gute Waschbeständigkeit
  • Geringe Druck- bzw. Produktionskosten
  • Print-on-Demand, individuell, ab 1 Stück

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Direct to Film (DTF)

Seit ein paar Monaten taucht öfter der Begriff „DTF“ in der Textilveredelungsbranche auf. Grundlegend fragt man sich zunächst: Was ist DTF? Wie funktioniert diese Drucktechnologie und für wen ist sie interessant? Hinter den drei Buchstaben DTF verbirgt sich ein Begriff aus dem Englischen: „Direct-to-Film“. Auf Deutsch am besten mit: „Direktdruck auf Folie“ zu übersetzen. Einige Branchenkenner halten den DTF Druck für einen revolutionären Schritt in der Textilveredelung, der anderen Drucktechnologien in kurzer Zeit den Rang ablaufen wird.

VORTEILE

  • Ideales Verfahren für kleine und große Auflagen
  • CMYK+W in einem Durchgang
  • Keine Vorbehandlung des Textils nötig
  • Kein Entgittern des Transfers erforderlich
  • Ideal für Baumwolle, Nylon, Polyester, Mischgewebe
  • Extrem hohe Waschbeständigkeit
  • Extreme Dehnbarkeit des Transfers